Sich zwingen nichts zu tun
Nichts zu tun ist manchmal schwieriger als etwas zu tun. Wer immer unter Strom steht vergisst manchmal, sich adäquat zu erholen. In letzter Zeit liess mein Schlaf manchmal zu wünschen übrig, sprich zu wenig lange und öfters unterbrochen. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine Ruhewoche einzulegen. Das ist eigentlich kein Problem, man muss ja gar nichts machen, sonder nur relaxen. Das ist aber gar nicht so einfach. Während den letzten paar Tagen drehte ich fast durch, mehrere Tage ohne ans Eisen zu gehen, einfach unvorstellbar. Sicherlich nehme ich 10kg ab und verliere 50% meiner Kraft. Erst jetzt legt sich langsam der Pulverdampf und die Lage beruhigt sich, der Schlaf wird länger und nicht mehr unterbrochen, ich fühle mich am Morgen viel frischer und habe wieder Reserven. Das Hauptproblem liegt darin, dass die Signale des Körpers häufig nicht oder zu spät erkannt werden. Muskulär hatte ich keine Probleme und war immer gut erholt vor dem nächsten Training, weshalb ich auch jede Woche neue PR's notieren konnte. In Mitleidenschaft gezogen wurde aber durch das ständige Ausreizen am Limit das zentrale Nervensystem. Grosse Trainingsvolumina und die Verwendung von schweren Gewichten sind geeignete Faktoren um das zentrale Nervensystem zu überreizen, irgendwann brutzelt es nur noch im Gebälke und man fühlt sich wie ein Hamster in einem Rad am spuhlen. Konsequenz aus dieser Erfahrung: auch die Erholung muss konsequent geplant sein. Durch eine Woche Trainingsabstinenz verschenkt man gar nichts und verliert kaum merklich an Kraft und Ausdauer.
CrossFit WOD 1.3.2012
- Strength: Deadlift 5x5
- Conditioning: Auf Zeit 1k Row, 30 Wallball Shots, 10 Toes to Bar, 30 Mountain Climbers, 10 Strict Pull-ups und 30 Double Unders
Power to you!
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CrossFit Hieroglyphen


